Herpes genitalis

Herpes genitalis Übertragung – so wird der Virus weitergegeben

Herpes genitalis Übertragung – so wird der Virus weitergegeben

Genitalherpes ist eine der Geschlechtskrankheiten, die besonders häufig weitergegeben wird. Der Grund hierfür ist, dass Herpes genitalis sich nicht immer direkt bemerkbar macht und teilweise sogar symptomlos verläuft. Ausgelöst wird die Infektionskrankheit durch den Herpes-Simplex-Virus Typ 2. In einigen Fällen kann auch der Typus 1 der Auslöser sein. Neben dem Herpes genitalis ist es auch möglich, dass Betroffene einen Lippenherpes durch den Virus bekommen.

Wovon ist die Herpes genitalis Übertragung abhängig?

Die Herpes genitalis Übertragung ist abhängig davon, welches Virus den Auslöser darstellt. Der Virus Typ 1 ist lediglich in rund 20 bis 30 % Auslöser für die Erkrankung. Er wird in Form von einer Tröpfchenübertragung weitergegeben. Hier kann es bereits ausreichen, wenn eine Person mit einem Betroffenen in Berührung kommt, der eine aktive Infektion hat. Über Händeschütteln, Husten, Niesen kann die Herpes genitalis Übertragung funktionieren. Daher ist es besonders wichtig, Neugeborene vor dem Kontakt mit Betroffenen zu schützen. Die Infektion mit dem Herpes simplex Virus 1 kann bei Neugeborenen zu schweren Schäden führen.

Der häufigste Auslöser für Genitalherpes ist jedoch der Typus 2. Die Herpes genitalis Übertragung findet in diesem Fall über Kontakt mit der betroffenen Schleimhaut statt. Dies ist meist beim Geschlechtsverkehr der Fall. Da die Herpes genitalis Übertragung besonders häufig beim Geschlechtsverkehr durchgeführt wird, gehört sie mit zu den anerkannten sexuell übertragbaren Krankheiten.

Der Schutz vor einer Herpes genitalis Übertragung

Bei Herpes geniatlis handelt es sich um eine Erkrankung, die nach der Erstinfektion immer wieder auftreten kann. Ein guter Schutz vor der Herpes genitalis Übertragung
ist daher die Verwendung von einem Kondom beim Geschlechtsverkehr. Auch beim Oralverkehr können die Viren weitergegeben werden. Ist der Partner von Lippenherpes oder Herpes genitalis betroffen, sollte daher auf Oralverkehr komplett verzichtet werden. Beim ersten Jucken im Intimbereich ist es empfehlenswert, den Arzt aufzusuchen und die Erkrankung direkt zu behandeln.